Im nationalen Vergleich kann sich der Thurgau auch bezüglich Kulturförderung durchaus sehen lassen. Und dieses Engagement wird in den kommenden vier Jahren weiter verstärkt. Davon und von der ganzen Bandbreite des aktuellen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens im Kanton am südlichen Bodenseeufer berichtet die 19. Ausgabe des Jahrbuchs „Unser Thurgau“, die in diesen Tagen erschienen ist.
Während der Pandemie kam die verbindende Kraft der Kultur kaum zur Entfaltung. Das machte vielen von uns erst so richtig bewusst, was Kultur in einer Gesellschaft bewirken kann. Zufall oder nicht: Im Herbst 2022 genehmigte der Thurgauer Regierungsrat das Kulturkonzept 2023 bis 2026, das jährlich rund 2,2 Millionen Franken zusätzliche Fördergelder vorsieht. Das setzt natürlich auch ein Zeichen für die Bedeutung der Kultur im Kanton.
Hoffnungsvolle Perspektive
Die Pandemie war noch nicht ausgestanden, da kam schon der Krieg im Osten unseres Kontinents. Regierungspräsidentin Cornelia Komposch hält in Ihrem Vorwort zum Jahrbuch “Unser Thurgau 2023” fest: “Tatsächlich befinden sich die Politik, die Wirtschaft – ja weite Teile der Gesellschaft seit drei Jahren im Krisenmodus.” Und weiter: “Plötzlich ist Selbstverständliches in Frage gestellt, von einem Tag auf den anderen müssen wir jahrelang für normal Gehaltenes und damit auch unser eigenes Verhalten hinterfragen, wir müssen umdenken und Verzicht leisten.”
Dabei, so Komposch, leben wir in der Schweiz ein privilegiertes Leben. “Dessen müssen wir uns bewusst sein und uns in Dankbarkeit üben. Das alleine genügt aber nicht. Die Zukunft liegt zu guten Teilen in unseren Händen; jede und jeder von uns kann einen Beitrag leisten, um gegen die verschiedenen Krisen anzukämpfen. In meinen Augen ist das eine hoffnungsvolle Perspektive für eine herausfordernde Zukunft.”
Vielfältiger Thurgau
Nach diesen einleitenden Gedanken eröffnet sich den Leserinnen und Lesern des Jahrbuchs einmal mehr die gesamte Bandbreite des aktuellen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens im Thurgau.
Die Themenvielfalt reicht von einem unvergesslichen Tag für die Thurgauer Ständeratspräsidentin Brigitte Häberli bis zum Porträt des französischen Weltenbummlers Hugo Couffin, der sich heute mit seiner kleinen Familie in Frauenfeld “pudelwohl” fühlt. Von einem 500 Kilometer langen Tunnel, in dem unbemannte Transportfahrzeuge Güter auch in den Thurgau transportieren, bis zum Klimawandel, der auch dem Bodensee zunehmend einheizt. Vom Porträt der begnadeten Kunstmalerin Martha Haffter aus Anlass ihres 150. Geburtstags bis zu Rollstuhl-Leichtathletin Catherine Debrunner, die ihren Titel als Thurgauer Sportlerin des Jahres erfolgreich verteidigte.
Beliebtes Sammelwerk
„Unser Thurgau“ erscheint jährlich und richtet sich an die Bevölkerung des ganzen Kantons – als informative Lektüre und als beliebtes Sammelwerk für jeden Thurgauer, jeden Gast des Kantons und nicht zu vergessen: für die zahlreichen Heimweh-Thurgauer.
Der Inhalt des Jahrbuchs präsentiert sich leserfreundlich strukturiert unter den Rubriken Politik und Verkehr, Wirtschaft und Bildung, Arbeitgeber im Thurgau, Gemeinden, Baureportagen, Gesellschaft und Umwelt, Kunst und Kultur, Geschichte, Tourismus und Freizeit, Gesundheit und Sport.
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